Strelitzien – Holen Sie sich die Tropen in Ihren Garten


Auch wenn man die exotischen Strelitzien in Deutschland in erster Linie als Zimmerpflanze kennt, ist es durchaus möglich, sie in der frostfreien Zeit auch in Töpfen oder Kübeln im Garten zu halten. Die Strelitzien, die vor allem durch die prachtvolle strelitzia reginae oder auch Paradiesvogelblume bekannt wurden, sind vom lang blühenden Urlaubssouvenir zum Stolz vieler Hobbygärtner geworden.

Strelitzien sind große, krautige Pflanzen, die Rhizome bilden, mit deren Hilfe man sie einfach und schnell vermehren kann. Aber auch die länger währende Samenvermehrung ist möglich. Bei optimalen Bedingungen können Strelitzien 1,50 m bis 3 m groß werden.

Die großen Blätter leiden bei starkem Wind und reißen dann unschön ein. Überhaupt ist es sinnvoll, die Strelitzien an einem windgeschützten Standort aufzustellen, da die Blätter und Blüten lange Stiele aufweisen und im oberen Bereich schwer sind, wodurch die ganze Pflanze kopflastig wird und leicht mitsamt dem Kübel umkippt.

Richtige Pflege der schönen Riesen

Überhaupt haben es die Blätter der Strelitzien in sich, denn über sie verdunsten die Pflanzen verhältnismäßig viel Wasser. Das heißt, dass sie einen hohen Wasserbedarf haben, vor allem bei großer Wärme und starker Sonne. Trotzdem sollten Sie Staunässe vermeiden, vor allem im Winter. Außerdem ist es wichtig, dass Strelitzien keinen extremen Standortwechsel ausgesetzt werden. Sie müssen sich langsam an andere Bedingungen gewöhnen. Vor allem beim Wechsel vom Haus in den Garten sollten Sie darauf achten, dass die Pflanze nicht plötzlich intensiver Mittagssonne ausgesetzt wird.

In unseren Breiten sind auch Samen und Pflanzen der imposanten und weiß blühenden Strelitzia alba, aber auch von s. caudata mit cremefarbenen und ‚Mandela‘s Gold‘ mit gelbgoldenen Blüten zu finden. Jede besitzt ihren eigenen Charme, aber wunderschön sind alle.

Die richtige Pflege Ihrer Paradiesvogelblume

Wenn der Topf oder Kübel für Ihre Pflanze zu klein geworden ist, also die ersten Wurzeln unten heraus wachsen, können Sie sich ans Umtopfen machen.

Als Substrat empfiehlt sich eine Mischung aus drei Vierteln normaler Gartenerde, die mit Sand gemischt wird, um sie durchlässiger und leichter zu machen. Düngen Sie nur mit einer schwachen Lösung etwa alle vier Wochen.

Die Pflanzen sollten bei Temperaturen von etwa 10° C und frei von Zugluft überwintern. Stellen Sie sie dabei an einen möglichst hellen Standort.

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